Viele Menschen, die spät mit dem Schreiben anfangen, fragen sich dasselbe: Bin ich gut genug dafür?
Was unterscheidet einen Artikel von einem Tagebucheintrag?
Ein Artikel beantwortet Fragen, die andere Menschen haben, nicht nur die eigene. Schreiben Sie nicht, was Sie erlebt haben, sondern was der Leser daraus mitnehmen kann. Der Unterschied liegt im Blickwinkel: Leser zuerst, Autor zweiter.
Welche Fragen muss jeder gute Text beantworten?
Die klassische Formel lautet: Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie. Journalisten nennen das die W-Fragen. Fehlt eine davon, bleibt der Text unvollstandig und der Leser mit einem unguten Gefuhl zuruck.
Muss ich neutral schreiben?
Bei Nachrichten ja, bei Kommentaren nein.
Nachrichten beschreiben, was passiert ist, ohne personliche Meinung. Kommentare und Kolumnen durfen und sollen eine Haltung zeigen. Wichtig ist, dass der Leser wei, was er gerade liest.
Wie prufe ich, ob eine Information stimmt?
Suchen Sie mindestens zwei voneinander unabhangige Quellen. Findet sich eine Aussage nur auf einer einzigen Webseite, ist Vorsicht angebracht. Behoerden, Archivmaterial und direkte Gesprachspartner gelten als verlasslich.
Guter Journalismus pruft zweimal, bevor er einmal schreibt.
Anfangerfehler passieren jedem. Wer genau liest, sorgfaltig pruft und klar schreibt, ist auf einem guten Weg.